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Der Große Preis von Österreich

Nach dem Ausflug nach Kanada kehrt die Formel 1 an diesem Wochenende nach Europa zurück. Im österreichischen Spielberg werden am Samstag im Sprint und am Sonntag im Rennen wichtige WM-Punkte vergeben. Kann Red Bull seine starke Serie im Heimrennen weiter ausbauen?

Die Formel-1-Saison steht bislang ganz im Zeichen von Red Bull. Die Brause-Flitzer haben von den acht bisherigen Rennen acht gewonnen. Auch der Sprint in Aserbaidschan ging an die Österreicher. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Max Verstappen seinen Titel erfolgreich verteidigen wird. Allein sechs Siege gingen auf sein Konto, davon vier in Folge. In der Gesamtwertung beträgt sein Vorsprung auf seinen Teamkollegen Sergio Perez schon komfortable 69 Punkte. Fernando Alonso im Aston Martin ist Dritter und liegt schon 78 Zähler hinter dem Weltmeister. An diesem Rennwochenende will Verstappen beim Großen Preis von Österreich weiter davonziehen. Diesmal geht’s auch ums Prestige, denn es ist das Heimrennen von Red Bull. Da will man sich natürlich keine Blöße geben und auf dem Red Bull Ring den nächsten Sieg mitnehmen.

Das ist der Kurs

Der Red Bull Ring wurde in der Stadtgemeinde Spielberg in der Steiermark errichtet. Eröffnet wurde der Kurs schon im Jahr 1969 als Österreichring. Damals war er knapp sechs Kilometer lang und wurde bis 1987 für den Großen Preis von Österreich genutzt. Die erste Nutzung fand jedoch am 26. Juli 1969 im Rahmen der Tourenwagenmeisterschaft statt. Das erste Formel-1-Rennen wurde im Jahr 1970 ausgetragen. Den Sieg holte sich Jacky Ickx im Ferrari. Mit Jochen Rindt holte sich ein Österreicher die erste Pole Position. Im Jahr 1977 wurde die Strecke durch den Einbau einer Schikane etwas entschärft. Zwischenzeitlich war der Hochgeschwindigkeitskurs in Spielberg sogar die schnellste Strecke der Formel 1.  Nachdem es beim Großen Preis von Österreich 1987 zwei Massenkollisionen gegeben hat, wurde der Kurs für zehn Jahre aus dem Rennkalender gestrichen. 

In den Jahren 1995 und 1996 wurde der Kurs umgebaut und die Streckenlänge auf 4,318 Kilometer verkürzt. Im Jahr 1997 wurde der damals noch A1-Ring genannte Kurs wieder in den Rennkalender aufgenommen. Dort blieb er bis 2003. Anschließend wurde bis 2014 kein Großer Preis von Österreich mehr ausgetragen. Im Jahr 2008 erhielt die Strecke ihren heutigen Namen und wurde nach einem Teilabriss neu aufgebaut. Die Wiedereröffnung erfolgte am 15. Mai 2011. Heute hat er sieben Rechts- und drei Linkskurven. Eine Runde beginnt mit einem bergauf führenden, scharfen Rechtsknick unmittelbar nach dem Start. Es folgt eine lange Bergaufgerade und anschließend eine Spitzkehre. Hier bietet sich die beste Überholgelegenheit der Strecke. Die Fahrzeuge müssen an diesem Punkt von über 320 km/h auf 70 km/h herunterbremsen. Bergab folgt eine Rechtskurve und zwei schnelle Linkskurven im Infield, die in die beiden Zielkurven übergehen.

So lief das Rennen im Vorjahr

Den Großen Preis von Österreich war der elfte Lauf der Saison 2022 und wurde von Charles Leclerc im Ferrari gewonnen. Damit verbesserte sich der Monegasse vom dritten auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter Max Verstappen, der das Rennen auf Rang zwei beendete. Dritter wurde Lewis Hamilton im Mercedes. Die Pole Position sicherte sich Verstappen und die schnellste Rennrunde ging ebenfalls an den Niederländer. Verstappen war es auch, der den Sprint am Vortag vor den beiden Ferraris von Leclerc und Carlos Sainz Jr. gewinnen konnte. Verstappen ging mit 38 Punkten Vorsprung auf Leclerc in das kommende Rennen.

So sind die Aussichten für das Wochenende

Was:Großer Preis von Österreich
Wann:02.07.2023, 15:00 Uhr
Wo:Spielberg, Österreich
TV/Stream:Sky, Servus TV
Quoten:Verstappen 1.20, Leclerc 13.00, Alonso 26.00

Im Qualifying am Freitag hat Verstappen schon einmal die Muskeln spielen lassen und sich mit einer Zeit von 1:04,391 Minuten an die Spitze gesetzt. Allerdings war Ferrari nach dran an Red Bull. Leclerc landete mit lediglich 0,048 Sekunden Rückstand auf Rang zwei.  Dritter wurde Carlos Sainz im zweiten Ferrari mit 0,190 Sekunden Rückstand. Nicht sonderlich gut lief es für Sergio Perez. Der Mexikaner hat Q3 aufgrund mehrerer Vergehen des Track Limits verpasst und so eine gute Startposition aus der Hand gegeben. Neben Sainz in der zweiten Reihe startet Lando Norris (+0,267) im McLaren. In der dritten Startreihe stehen Lewis Hamilton im Mercedes und Lance Stroll im Aston Martin. Dahinter folgen Fernando Alonso im zweiten Aston Martin und Niko Hülkenberg im Haas. Komplettiert werden die Top-Ten von Pierre Gasly (Alpine) und Alexander Albon im Williams.

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