In dieser Woche werden die Halbfinalisten im DHB-Pokal ermittelt. Den Auftakt machen am Mittwoch Leipzig und Lemgo. Am Donnerstag steigen die Favoriten aus Magdeburg, Berlin, Kiel und Flensburg ein.
Der DHB-Pokal geht in die entscheidende Phase. Am Mittwoch steht das erste Viertelfinale zwischen Leipzig und Lemgo auf dem Programm. Die Kracher folgen am Donnerstag mit dem Duell zwischen dem Bergischen HC mit dem MT Melsungen, die Partie zwischen Meister Füchse Berlin und Titelverteidiger THW Kiel sowie dem Duell zwischen Champions-League-Sieger Magdeburg und dem Bundesligazweiten aus Flensburg.
Das abgeschlagene Schlusslicht der HBL empfängt das Überraschungsteam aus Lemgo. Auf dem Papier sollte das eine klare Angelegenheit für die Gäste sein. Lemgo ist in der HBL schon auf den dritten Platz gestürmt. Das 23:23 am Wochenende gegen den THW Kiel war das sechste ungeschlagene Spiel in Folge. Fünf dieser Begegnungen wurden gewonnen. Leipzig konnte hingegen nur eines der letzten sieben Spiele für sich entscheiden. Das 29:27 gegen Hamburg war sogleich der einzige Sieg in den bisherigen 17 Ligaspielen. Im Pokal schaltete man Göppingen und in der letzten Runde die HSG Nordhorn-Lingen aus. Lemgo wird nun der erste richtige Härtetest. Der TBV konnte auch die letzten drei Duelle für sich entscheiden. Am 2. Spieltag setzte sich Lemgo in Leipzig sogar mit 34:29 durch.
Am Donnerstag empfängt der Bergische HC im ersten Match des Tages den MT Melsungen. In der HBL-Tabelle liegen neun Punkte und sieben Plätze zwischen den beiden Klubs. Der BHC befindet sich auf Rang 15, Melsungen ist Siebter. Trotzdem könnte es eine recht offene Partie werden. Zwar hat Melsungen die letzten beiden Begegnungen gewonnen, unterlag dafür aber in Wuppertal in den letzten beiden Spielen mit 31:32 und 27:28. Zuletzt standen sich die beiden Rivalen am Sonntag in der HBL gegenüber. In Melsungen triumphierten die Gastgeber mit 33:28.
Für die Füchse Berlin und den THW Kiel sieht es in der Meisterschaft in Sachen Titelgewinn nicht mehr ganz so vielversprechend aus. Mit 23 Punkten belegen die beiden Klubs den vierten bzw. fünften Tabellenplatz. Spitzenreiter Magdeburg ist schon um sieben Punkte davongezogen, wobei der SCM wie Kiel noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Das letzte Duell in der Liga hat Berlin am 15. November in der eigenen Halle mit 32:29 gewonnen. Auch im Supercup vor der Saison setzten sich die Füchse durch und holten sich den Pokal. Der THW kann nun im Pokal zurückschlagen und seine Ungeschlagen-Serie wettbewerbsübergreifend auf acht Spiele ausbauen. Die Kieler wissen schließlich, wie man in diesem Wettbewerb auftreten muss. Mit 13 Titeln sind sie der unangefochtene Rekordsieger.
Der SG Flensburg-Handewitt wurde am 12. Spieltag als Tabellenführer der HBL vom SC Magdeburg abgelöst. Die Sachsen-Anhalter gewannen das Spitzenspiel in Flensburg mit 35:31 und haben sich seitdem eine Führung von vier Punkten erarbeitet. Magdeburg ist auf dem besten Weg zum Titelgewinn und womöglich zum historischen Triple. In der Champions League sind sie nach zehn Spielen noch ungeschlagen, in der HBL Spitzenreiter und im Viertelfinale des Pokals hat man Heimvorteil gegen Flensburg. Magdeburg hat die letzten 21 Pflichtspiele allesamt gewonnen. Die Flensburger werden schon einen überragenden Tag brauchen, um den Gastgebern diesmal Probleme zu bereiten. Die vergangenen vier Gastspiele hat die SG verloren und nur eines der letzten 13 gewonnen.
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