Ab Donnerstag stehen die Spiele im Viertelfinale des BBL-Pokals auf dem Programm. Los geht’s in Bamberg. Sonntags wird in Trier gespielt und am Montag richtet sich der Blick nach Vechta und Berlin.
In dieser Saison wird es definitiv einen neuen deutschen Pokalsieger geben. Titelverteidiger Weißenfels hat sich schon im Achtelfinale mit dem 78:105 gegen die Bamberg Baskets verabschiedet. Acht Teams sind noch dabei. Das Viertelfinale beginnt am Donnerstag mit dem Heimspiel der Bamberger gegen die Academics Heidelberg. Die Gastgeber mussten bereits in Runde eins ran und haben schon zwei Spiele gewonnen. Heidelberg ist erst im Achtelfinale eingestiegen. Weiter geht es am Sonntag mit dem Kracher zwischen dem Überraschungstabellenführer der BBL aus Trier gegen den amtierenden Meister aus München. Für die Gladiators ist es das dritte, für die Bayern das zweite Spiel im laufenden Wettbewerb. Am Montag stehen sich RASTA Vechta und die Baskets Oldenburg gegenüber, die beide in der ersten Runde eingestiegen sind. Anschließend fordert Alba Berlin den Aufsteiger aus Jena heraus. Berlin ist seit dem Achtelfinale dabei, Jena seit der ersten Runde.
In Bamberg wird der erste Halbfinalteilnehmer ermittelt. Es ist das Duell zwischen dem Zehnten und dem 16. der Basketball-Bundesliga. Beide haben ihre Spiele am vergangenen Spieltag verloren. Die Bamberger daheim mit 77:80 gegen Frankfurt, die Heidelberger mit 76:80 gegen Trier. Für die Academics mittlerweile schon fast ein gewohntes Bild. Es war die sechste Pleite im siebten Ligaspiel. Auswärts haben die Baden-Württemberger noch nicht einen Sieg gelandet. Sowohl die drei Spiele in der BBL als auch die beiden Begegnungen in der Champions League auf fremden Plätzen gingen verloren. Klarer Vorteil also für die Gastgeber aus Franken? Abwarten, denn Bamberg konnte auch erst drei von sechs Ligaspielen gewinnen und der letzte direkte Vergleich in der Brose Arena ging im März mit 93:90 ebenfalls an die Heidelberger.
Das Topspiel tragen am Sonntag in der Arena Trier die Gladiators und die Bayern aus. Die Gastgeber sind das Überraschungsteam der Saison. Am Wochenende feierten sie mit dem Erfolg über Heidelberg den sechsten Sieg im siebten Ligaspiel. Damit stehen sie sogar vor den Bayern an der Tabellenspitze der BBL. Im Pokal schalteten die Trierer in Runde eins die Tigers Tübingen und im Anschluss die Telekom Baskets Bonn aus. Jetzt will man dem amtierenden Meister das Leben schwer machen. Das hat in der Vergangenheit schon ganz gut geklappt. Die letzten Duelle liegen mittlerweile zwar schon zehn Jahre zurück, doch schon damals in gemeinsamen BBL-Zeiten konnten die Trierer drei von vier Heimspielen für sich entscheiden. Die Bayern sind gewarnt.
Am Montag eröffnen RASTA Vechta und die EWE Baskets Oldenburg. Vor allem für die Gastgeber eine willkommene Abwechslung, nachdem man die letzten fünf Pflichtspiele allesamt verloren hat. In der BBL ist man mit lediglich zwei Siegen aus sechs Spielen schon auf Rang 14 zurückgefallen. Nicht viel besser sieht es bei den Oldenburgern aus. Die Gäste kommen sogar auf nur einen Sieg aus sieben Spielen. Den holte man allerdings ausgerechnet daheim gegen die Überflieger aus Trier. Abschreiben sollte man Oldenburg daher keinesfalls. Im Achtelfinale konnten die EWE Baskets die Würzburger ausschalten. In Runde eins waren es die Eisbären Bremerhaven. Vechta zog nach Siegen über Gießen und Chemnitz ins Viertelfinale ein.
Bei Alba Berlin ist im letzten Viertelfinale der Aufsteiger aus Jena zu Gast. Alba hat den Pokal mit einem klaren 90:68-Statementsieg gegen ratiopharm Ulm begonnen. Jena setzte sich zuerst gegen Phoenix Hagen, dann gegen die Rostock Seawolves durch. In der BBL kommt Berlin auf vier Siege nach sechs Spielen, Jena auf drei. Eine dieser Pleiten kassierten die Gäste am 5. Oktober in Berlin, als man mit 78:97 aus der Halle gefegt wurde. Jetzt bietet sich die Chance zur Revanche. Leicht wird’s nicht, denn Alba steht mittlerweile bei sechs Pflichtspielsiegen in Serie und hat daheim die letzten vier Pflichtspiele ebenfalls gewonnen.
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