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Dado Prso
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Dado Prso - Sein unglaublicher Werdegang

Dado Prso erlebte einen bemerkenswerten Aufstieg von den Schatten der Jugoslawien-Kriege und persönlichen Herausforderungen zu einem gefeierten Fußballstar. Seine Karriere führte ihn von den Hinterhöfen von Rouen bis zu den Flutlichtern der Champions League. Dieser Artikel beleuchtet Prsos inspirierende Reise, die von Ablehnung, persönlichem Niedergang und schließlich zu Triumph und Heldenstatus in seiner Heimat führte.

Die Anfänge

Proso wurde 1974 in kroatischen Zadar geboren. Schon in jungen Jahren wurde deutlich, dass er über ein besonderes sportliches Talent verfügte und so kam er in der Jugend von Hajduk Split. Bei den Herren angekommen, kam er zu einigen Einsätzen, wurde aber aufgrund körperlicher und technischer Defizite aussortiert und so schien es, als würden sich seine fußballerischen Ambitionen schon früh zerschlagen. Und so wechselte er zum unterklassigen Klub Pazinka Pazin. Aufgrund der Jugoslawien-Kriege war er gezwungen, mit seiner Familie nach Frankreich auszuwandern, wo er zunächst in unterklassigen Vereinen wie Stade Raphaelois und dem FC Rouen spielten. Dann aber wendete sich das Blatt für ihn. 

Der Wendepunkt

Ein Wendepunkt trat ein, als Prso bei einem Viertligaspiel für Stade Raphaelois entdeckt wurde. Seine beeindruckenden Leistungen führten zu einem Wechsel zur AS Monaco im Jahr 1997. Leihweise bei AC Ajaccio auf Korsika, etablierte sich Prso als gefürchteter Stürmer. Der Höhepunkt seiner Vereinskarriere war zweifellos die Saison 2003/04, in der er Monaco bis ins Finale der Champions League führte und mit sieben Toren glänzte, darunter ein sagenhaftes Vierfachtorschützenfest gegen Deportivo La Coruna. Der Kroate wechselte 2004 schließlich zu den Glasgow Rangers nach Schottland, wo er in drei Jahren seiner Karriere 31 Tore erzielte und den Titel 2005 gewann. Seine Zeit in Glasgow krönte eine beeindruckende Karriere in verschiedenen europäischen Ligen.

Nationalmannschaft

Sein Debüt für die kroatische Nationalmannschaft kam vergleichsweise spät. Erst 2003 wurde er erstmals für sein Heimatland berufen. Sein Einfluss auf das Team machte sich jedoch umgehend bemerkbar. Bei der WM 2006 repräsentierte er sein Land und trug maßgeblich zu deren Erfolgen bei, insbesondere beim beeindruckenden 2:2-Unentschieden gegen Frankreich. 

Karriereende

Nach der WM im Juli 2006 zog sich Prso aus der Nationalmannschaft zurück und beendete im folgenden Jahr seine Fußballkarriere endgültig, auch aufgrund einer Verletzung. Doch Prso betrachtet sich als Beschenkten der dem Fußball viel verdankt. Sein Weg von der Autowerkstatt in Rouen, wo er noch nebenbei arbeitete, zu den großen Bühnen des europäischen Fußballs bleibt ein modernes Fußball-Märchen, das von Entbehrungen, aber vor allem von Beharrlichkeit und persönlichem Wachstum geprägt ist. Dado Prso wird nicht nur als Fußballspieler, sondern auch als Mensch und Überwinder von Widrigkeiten in Erinnerung bleiben. Seine Geschichte ist ein inspirierendes Kapitel im Fußball, das zeigt, dass aus scheinbar aussichtslosen Situationen wahre Helden hervorgehen können.

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