Die Bundesliga gab im Sommer 2026 rund 784 Millionen Euro für Transfers aus und nahm 819 Millionen Euro ein. Alle Finanzen der Bundesliga Vereine und der Vergleich mit der Premier League und Europas Top-Ligen.
Die Tabelle ist nach den Transferausgaben sortiert. Eine positive Bilanz bedeutet, dass ein Verein mehr einnahm als ausgab.
Verein: | Ausgaben: | Einnahmen: | Bilanz: |
Bayer Leverkusen: | 159,00 Mio. € | 119,85 Mio. € | −39,15 Mio. € |
Borussia Dortmund: | 108,50 Mio. € | 38,50 Mio. € | −70,00 Mio. € |
Bayern München: | 106,95 Mio. € | 51,75 Mio. € | −55,20 Mio. € |
RB Leipzig: | 67,50 Mio. € | 173,75 Mio. € | +106,25 Mio. € |
TSG Hoffenheim: | 66,20 Mio. € | 71,45 Mio. € | +5,25 Mio. € |
VfB Stuttgart: | 55,00 Mio. € | 37,90 Mio. € | −17,10 Mio. € |
SC Freiburg: | 43,50 Mio. € | 88,55 Mio. € | +45,05 Mio. € |
Eintracht Frankfurt: | 40,50 Mio. € | 85,25 Mio. € | +44,75 Mio. € |
Hamburger SV: | 31,10 Mio. € | 10,30 Mio. € | −20,80 Mio. € |
1. FC Köln: | 25,65 Mio. € | 18,00 Mio. € | −7,65 Mio. € |
Borussia Mönchengladbach | 16,00 Mio. € | 32,25 Mio. € | +16,25 Mio. € |
FC Augsburg: | 15,15 Mio. € | 13,65 Mio. € | −1,50 Mio. € |
SV Elversberg: | 12,10 Mio. € | 0 € | −12,10 Mio. € |
1. FSV Mainz 05: | 9,00 Mio. € | 10,23 Mio. € | +1,23 Mio. € |
Union Berlin: | 9,00 Mio. € | 18,90 Mio. € | +9,90 Mio. € |
SC Paderborn: | 8,70 Mio. € | 6,43 Mio. € | −2,28 Mio. € |
Werder Bremen: | 7,30 Mio. € | 42,50 Mio. € | +35,20 Mio. € |
Schalke 04: | 2,65 Mio. € | 0,20 Mio. € | −2,45 Mio. € |
Bundesliga gesamt: | 783,80 Mio. € | 819,46 Mio. € | +35,66 Mio. € |
Das Sommer-Transferfenster 2026 ist geschlossen. Seit dem 2. September, können die Bundesligisten grundsätzlich keine Spieler mehr von anderen Vereinen verpflichten. Zu den letzten größeren Wechseln gehörten Moussa Diaby und Guéla Doué zu Bayer Leverkusen sowie Marc Guiu zu RB Leipzig. Die 18 Bundesligisten investierten im Sommer 2026 zusammen 783,80 Millionen Euro in neue Spieler.
Die 18 Bundesligisten nahmen im Sommer 2026 zusammen 819,46 Millionen Euro an Transfereinnahmen ein.
Damit beendet die Bundesliga das Transferfenster mit einem leichten Überschuss:
Transferausgaben: 783,80 Millionen Euro
Transfereinnahmen: 819,46 Millionen Euro
Transferbilanz: +35,66 Millionen Euro
Mit 159 Millionen Euro war Bayer Leverkusen der ausgabenfreudigste Bundesligist. Die Werkself verpflichtete unter anderem Guéla Doué, Moussa Diaby, Afonso Moreira und Miguel Gutiérrez.
Dahinter folgen Borussia Dortmund mit 108,50 Millionen Euro und Bayern München mit 106,95 Millionen Euro. Dortmund weist zugleich das größte Transferminus der Liga auf: Der BVB gab 70 Millionen Euro mehr aus, als er einnahm.
Bei den Verkäufen liegt RB Leipzig deutlich vorne. Die Sachsen nahmen 173,75 Millionen Euro ein und erwirtschafteten mit 106,25 Millionen Euro gleichzeitig den größten Überschuss der Bundesliga.
Im europäischen Vergleich liegt die Bundesliga bei den Ausgaben auf dem dritten Platz. Die Premier League bewegt sich allerdings in einer völlig anderen finanziellen Dimension.
Die englischen Klubs gaben damit mehr als fünfmal so viel aus wie die Bundesligisten. Manchester City war mit umgerechnet mehr als 500 Millionen Euro der größte Einkäufer des Sommers. Insgesamt erreichte die Premier League einen neuen Ausgabenrekord.
Platz: | Liga: | Transferausgaben: |
1. | Premier League | 4,12 Mrd. € |
2. | Serie A | 1,16 Mrd. € |
3. | Bundesliga | 783,80 Mio. € |
4. | La Liga | 755,28 Mio. € |
5. | Ligue 1 | 605,10 Mio. € |
Auch bei den Einnahmen liegt England an der Spitze. Ein Teil dieser Summe entsteht allerdings durch Transfers zwischen zwei Premier-League-Vereinen: Das Geld bleibt dabei innerhalb derselben Liga und erscheint sowohl als Ausgabe als auch als Einnahme.
Platz: | Liga: | Transfereinnahmen: |
1. | Premier League | 2,51 Mrd. € |
2. | Ligue 1 | 1,33 Mrd. € |
3. | Bundesliga | 819,46 Mio. € |
4. | Serie A | 738,96 Mio. € |
5. | La Liga | 497,65 Mio. € |
Die Premier League erzielte somit den höchsten Umsatz, schloss das Fenster aufgrund ihrer enormen Investitionen aber mit einem Minus von rund 1,61 Milliarden Euro ab.
Das größte Transferplus erwirtschaftete dagegen die Ligue 1. Frankreichs Klubs nahmen rund 727 Millionen Euro mehr ein, als sie ausgaben. Die Bundesliga kommt auf einen wesentlich kleineren, aber ebenfalls positiven Saldo von knapp 36 Millionen Euro.
Der Abstand zwischen England und den übrigen europäischen Top-Ligen wächst weiter. Ein wesentlicher Grund sind die enormen nationalen und internationalen TV-Einnahmen. Allein die britischen Medienrechte für die Spielzeiten 2025/26 bis 2028/29 bringen der Premier League insgesamt 6,7 Milliarden Pfund ein. Hinzu kommen die internationalen Übertragungsrechte.
Wie groß die Finanzkraft inzwischen ist, zeigt der Blick auf die Aufsteiger: Ipswich Town, Coventry City und Hull City, also Vereine, die kurz zuvor noch zweitklassig spielten, investierten zusammen mehr als 400 Millionen Pfund. Das entspricht ungefähr dem gesamten Einkaufsvolumen zahlreicher etablierter Erstligisten auf dem europäischen Kontinent.
Selbst die englische Championship kam im Sommer auf Transferausgaben von rund 455 Millionen Euro. Dadurch können inzwischen nicht nur die Spitzenklubs der Premier League, sondern teilweise auch englische Aufsteiger und Zweitligisten finanziell mit Vereinen aus den ersten Ligen Deutschlands, Spaniens, Italiens oder Frankreichs konkurrieren.
👉 Hier können Sie alle Bundesliga-News verfolgen
🎯 Hier erhalten Sie alle Quoten und Wetten zur Bundesliga
🔥Bleiben Sie hier über alle Transfer- und Fussball-News auf dem Laufenden
Wett-Credits nach Abrechnung von Wetten im Wert der qualifizierenden Einzahlung zur Nutzung verfügbar. Gewinne schließen den Einsatz von Wett-Credits aus. Es gelten die AGB, Zeitlimits und Ausnahmen.