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Bundesliga - Borussia Dortmund
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Borussia Dortmund: Die größten Spieler der Vereinsgeschichte

Im Westfalenstadion hat Borussia Dortmund Fußballgeschichte geschrieben. Große Titel, legendäre Abende und Spieler, die den Klub geprägt haben. Ein Blick auf jene BVB-Ikonen, die die Identität des Vereins bis heute prägen.

Wie kaum ein anderer deutscher Klub steht Borussia Dortmund für Leidenschaft, Identifikation und große europäische Nächte. Über Jahrzehnte hinweg haben Spieler den BVB geprägt, die sportlich erfolgreich waren und zugleich zu Symbolfiguren des Vereins wurden. Ohne Rangfolge und ohne Kür eines „Besten“, aber mit Blick auf jene Akteure, die Dortmunds Geschichte nachhaltig bestimmt haben.

Stéphane Chapuisat

Der Schweizer Stürmer war in den 1990er-Jahren eine feste Größe. In 228 Pflichtspielen erzielte er 106 Tore und war maßgeblich an zwei Meisterschaften sowie am Triumph in der UEFA Champions League 1997 beteiligt. Seine Kaltschnäuzigkeit machte ihn zu einem der verlässlichsten Angreifer der Klubgeschichte.

Stefan Klos

Über Jahre hinweg war Stefan Klos die unumstrittene Nummer eins. Er absolvierte mehr als 350 Einsätze für den BVB, darunter alle Partien der UEFA-Champions-League-Saison 1996/97, und prägte mit seiner Ruhe und Verlässlichkeit eine der erfolgreichsten Phasen des Vereins.

Karl-Heinz Riedle

Riedle schrieb sich mit zwei Toren im Finale der UEFA Champions League 1997 unsterblich in die Vereinsgeschichte. Seine Kopfballstärke brachte ihm den Beinamen „Air Riedle” ein. Auch international war er erfolgreich und wurde 1990 Weltmeister.

Andreas Möller

Der Spielmacher absolvierte zwei Phasen beim BVB und gehörte zur berühmten „Goldenen Generation“. Mit seiner Technik und Spielintelligenz hatte er großen Anteil an den nationalen und internationalen Erfolgen des Vereins, auch wenn sein späterer Wechsel zu Schalke 04 sportlich bis heute polarisiert.

Stefan Reuter

307 Bundesliga-Spiele für Borussia Dortmund sprechen für seine außergewöhnliche Konstanz. Reuter war Teil der Titelmannschaften der 1990er-Jahre und gewann mit dem BVB sieben große Trophäen. Seine Erfahrung aus Stationen bei Bayern München und Juventus Turin machte ihn zu einer tragenden Säule.

Lars Ricken

Lars Ricken ist ein echtes Dortmunder Eigengewächs. Er verbrachte seine gesamte Profikarriere beim BVB und erzielte eines der berühmtesten Tore der Vereinsgeschichte: das 3:1 im Finale der UEFA Champions League 1997, nur 16 Sekunden nach seiner Einwechslung.

Manfred Burgsmüller

Mit 135 Bundesliga-Toren ist er bis heute Dortmunds bester Ligatorschütze. Bemerkenswert ist, dass er diese Treffer überwiegend aus dem Mittelfeld heraus erzielte. Titel blieben ihm verwehrt, sein Platz in den Geschichtsbüchern ist dennoch sicher.

Michael Zorc

Fast 600 Einsätze, 155 Tore und jahrelang Kapitän: Michael Zorc steht wie kein anderer für Beständigkeit. Als Spieler gewann er Meisterschaften, die UEFA Champions League und den Weltpokal, später prägte er den Klub auch als Manager.

Jürgen Kohler

Der Welt- und Europameister brachte internationale Klasse in die Dortmunder Abwehr. Zwischen 1995 und 2002 gewann er vier große Titel mit dem BVB und war das defensive Rückgrat der Mannschaft.

Matthias Sammer

Sammer kam 1993 aus Mailand und wurde zum zentralen Akteur der Erfolgsära. 1996 gewann er die Europameisterschaft und den Ballon d’Or, 1997 die UEFA Champions League. Später führte er den Klub auch als Trainer zur Meisterschaft.

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