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Bayern vs Paris
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Bayern München scheitert an der Hand von PSG: Dembélé-Schock, Kane kommt zu spät und Schiedsrichter-Wirbel

Bayern München ist nach dem 1:1 gegen Paris Saint-Germain aus der Champions League ausgeschieden, während ein frühes Dembélé-Tor und mehrere Schiedsrichter Entscheidungen für viel Gesprächsstoff sorgen. Hier erhalten Sie alle Informationen zum Spiel.

Bayern-Aus im Champions-League-Halbfinale: Warum Paris Saint-Germain das bessere Ende hatte

Der Traum vom Champions-League-Finale ist für den FC Bayern München geplatzt. Nach dem wilden 4:5 im Hinspiel reichte den Münchnern im Rückspiel in der Allianz Arena nur ein 1:1, sodass sich Paris Saint-Germain durchsetzte und ins Finale gegen Arsenal einzog.

Schon der Start in den Abend lief für die Bayern denkbar schlecht: Ousmane Dembélé traf bereits in der 3. Minute nach einem stark ausgespielten Angriff von Kwarazchelia, Harry Kane glich erst tief in der Nachspielzeit (93.Minute) aus. Dieser Treffer kam für den deutschen Rekordmeister aber viel zu spät. 

Schiedsrichter Pinheiro und die strittigen Hand Szenen

Viel Gesprächsstoff lieferte erneut die Leistung des Schiedsrichters. Besonders aus Bayern-Sicht blieb nach Abpfiff das Gefühl, in mehreren Situationen benachteiligt worden zu sein.

Ein großes Thema war die Szene um Joao Neves im Strafraum von Paris. Nach einem Klärungsversuch wurde dessen Arm getroffen, doch Schiedsrichter João Pinheiro ließ weiterspielen. Der Schiedsrichter ordnete die Situation so ein, dass laut Regelwerk kein strafbares Handspiel vorlag.

Noch emotionaler wurde die Diskussion um die Szene in der 27. Minute. Der bereits verwarnte Nuno Mendes stoppte Konrad Laimer mit einem Handspiel und unterbrach den Bayern-Konter, doch Pinheiro ahndete stattdessen ein vorheriges zweifelhaftes Handspiel von Laimer. In beiden Situation griff der VAR nicht ein, da es sich laut Video Assistent um keine 100% Fehlentscheidung handelte.

Aus Bayern-Sicht war aber genau das der Fall, und diese strittigen Situationen hätten das Spiel womöglich in eine andere Richtung lenken können. Der Ärger ist auch deshalb größer, weil bereits das Hinspiel mit dem umstrittenen Handelfmeter gegen Alphonso Davies reichlich Diskussionen ausgelöst hatte. 

Die Kadertiefe wurde im Rückspiel zum Faktor

Ein weiterer Punkt, der im Rückspiel spürbar wurde, war die personelle Situation der Bayern in der Offensive. Durch die Verletzungen von Lennart Karl und Raphaël Guerreiro, die nur wenige Tage nach ihren langen Muskelverletzungen ins Mannschaftstraining eingestiegen waren und eigentlich noch keine Option für Einsatzminuten darstellten, sowie dem kompletten Ausfall von Serge Gnabry, saß nur Nikola Jackson als 100 % einsatzfähiger Offensivspieler auf der Bank von Trainer Vincent Kompany. Gerade auf diesem Niveau kann das entscheidend sein, wenn ein Spiel in der Schlussphase noch einmal neue Impulse benötigt.

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