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Fußball

Der FC Bayern prüft seine Zukunftsplanung: Mit Hoffenheims Fisnik Asllani hat es erste Gespräche gegeben, parallel steht auch Anderlechts Nachwuchsspieler Nathan De Cat im Fokus.

Der FC Bayern München arbeitet weiterhin intensiv an seiner mittelfristigen Kaderplanung. Nach Informationen des TV-Senders Sky hat der Rekordmeister Gespräche mit dem Management des Hoffenheimer Stürmers Fisnik Asllani aufgenommen. Der 23-jährige Kosovare gehört zu den positiven Überraschungen dieser Bundesligasaison und hat mit konstanten Leistungen das Interesse der Münchner Verantwortlichen geweckt.

Bereits Anfang November hatte die „Bild” berichtet, dass der FC Bayern die Entwicklung des Angreifers aufmerksam verfolgt. Konkrete Schritte seien zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht eingeleitet worden. Nun soll es laut Reporter Florian Plettenberg zu einem ersten Austausch zwischen der Berateragentur ROGON und dem Klub gekommen sein. Asllani selbst steht bis 2029 bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag, besitzt aber eine Ausstiegsklausel in Höhe von über 30 Millionen Euro. Damit könnte er zu einem der teuersten Abgänge in der Vereinsgeschichte der Kraichgauer werden.

In München sollen sowohl Sportvorstand Max Eberl als auch Sportdirektor Christoph Freund direkt in die Gespräche eingebunden sein. Beide beobachten den Markt nach vielversprechenden jungen Spielern, die langfristig in die Mannschaft integriert werden können. Der Marktwert des Offensivspielers hat sich zuletzt deutlich erhöht. Im Oktober stieg er laut Schätzungen von acht auf 18 Millionen Euro; eine weitere Anpassung steht im Dezember an.

Asllani ist damit nicht das einzige Talent, das in den Fokus des deutschen Rekordmeisters gerückt ist. Neben ihm soll auch der Nachwuchsangreifer von Köln, Said El Mala, zu den beobachteten Spielern zählen. Freund erklärte bei Sky, dass es bei der Kaderplanung entscheidend sei, ein Gleichgewicht zwischen erfahrenen und jungen Akteuren herzustellen: „Wir haben sehr erfahrene Spieler, die auf höchstem Niveau spielen, und junge, die große Fortschritte machen. Diese Mischung ist für die Zukunft zentral.“

Im Sturm bleibt Harry Kane auch in der kommenden Saison gesetzt. Der englische Nationalspieler ist eine feste Größe in der Münchner Offensive und ein Abschied ist derzeit kein Thema. Hinter ihm stellen sich jedoch personelle Fragen. Serge Gnabrys Vertrag läuft aus und eine Entscheidung über seine Zukunft steht noch aus. Nicolas Jackson, der aktuell vom FC Chelsea ausgeliehen ist, verfügt über eine Kaufoption in Höhe von 65 Millionen Euro, die zur Pflicht wird, wenn er in 40 Spielen in der Startelf steht. Nach fünf Einsätzen in der Anfangsformation ist dieses Szenario jedoch unwahrscheinlich.

Ein Transfer Asllanis würde den Münchnern somit eine kostengünstigere und perspektivischere Alternative bieten. Der Stürmer, der auch auf den Flügelpositionen eingesetzt werden kann, gilt als entwicklungsfähig und anpassungsstark.

Neben den Überlegungen für die Offensive richten die Bayern ihren Blick offenbar auch ins Ausland. Laut Sky beschäftigt sich der Klub mit dem belgischen Nachwuchsspieler Nathan De Cat vom RSC Anderlecht. Der 17-Jährige hat sich dort bereits als Stammspieler etabliert und gilt als eines der größten Talente der Jupiler Pro League.

Anderlecht soll für De Cat eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro fordern. Eine Ausstiegsklausel existiert nicht und sein Vertrag läuft bis 2027. Neben dem FC Bayern sollen auch Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen Interesse an dem Youngster gezeigt haben.

Laut dem Bericht bemühen sich Eberl und Freund, den Youngster von einem Wechsel nach München zu überzeugen. Der Fokus der sportlichen Leitung liegt weiterhin auf dem Aufbau eines langfristig ausgewogenen Kaders, der internationale Spitzenqualität mit nachhaltiger Entwicklung verbindet. Die jüngsten Transfers zeigen, dass der FC Bayern bei seiner Planung zunehmend auf Talente mit hohem Potenzial setzt und damit versucht, frühzeitig die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.

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