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Auftakt in Woche drei

Nach dem Ruhetag wartet mit der 16. Etappe der Vuelta a España eine Härteprüfung: Sie führt von der Küste Galiciens tief ins Bergland. Mit 167,9 Kilometern, fast 4.000 Höhenmetern und Rampen bis 16 Prozent beginnt jetzt die Woche der Wahrheit.

Nach dem zweiten Ruhetag geht es für das Peloton mitten hinein ins Herz der Vuelta a Espana 2025: Von der Atlantikküste aus führt die Strecke ins bergige Hinterland Galiciens. Die 167,9 Kilometer lange Etappe hält zahlreiche Rhythmuswechsel und knapp 4.000 Höhenmeter bereit. Diese Etappe ist weit mehr als ein lockeres Warmfahren. Sie könnte die Gesamtwertung durcheinanderwirbeln und den Favoriten keine Verschnaufpause lassen. Für viele gilt der Auftakt in die letzte Woche bereits als eine Art „Tour de France im Miniaturformat“, denn das Profil mit seinen Rampen und Zwischenanstiegen erinnert an die härtesten Tage im Hochgebirge.

Von Poio ins Landesinnere

Gestartet wird im Küstenort Poio, wo Meeresluft und frische Beine zunächst Hoffnung auf einen sanften Einstieg wecken. Doch schon nach rund 15 Kilometern wird klar: Hier rollt niemand entspannt ins Ziel. Erste Hügel fordern die Fahrer, bevor mit dem Alto de San Antoñiño nach knapp 74 Kilometern die erste echte Kletterprüfung wartet. Neun Kilometer mit durchschnittlich vier Prozent Steigung sind nicht mörderisch, aber perfekt, um die Form nach dem Ruhetag zu testen.

Der Alto da Groba als Scharfrichter

Richtig ernst wird es am Alto da Groba. Über 11,3 Kilometer zieht sich die Straße nach oben, im Durchschnitt 5,4 Prozent steil, mit einer Rampe von 15 Prozent gleich im ersten Drittel. Hier könnte das Hauptfeld erstmals ernsthaft zerfallen. Wer am Ende um den Sieg kämpfen will, darf sich an dieser Stelle keine Schwäche leisten. Abgehängte Fahrer haben es schwer, wieder zurückzukommen, denn die Abfahrt ist zwar rasant, wird aber durch mehrere Gegenanstiege gebremst.

Nervenspiel vor dem Finale

Nach dem Zwischensprint in Couso und einer welligen Passage wartet mit dem Alto de Prado ein kurzer, steiler und gemeiner Anstieg. Mit einer Durchschnittssteigung von 8,9 Prozent auf nur 4,3 Kilometern zwingt er die Profis auf rauem Asphalt zu einem letzten Formcheck, bevor es in Richtung Schlussanstieg geht. Bonussekunden auf dem Gipfel machen den Anstieg zusätzlich attraktiv für die Klassementfahrer.

Das große Finale am Castro de Herville

Das Etappenziel liegt in Mos, wo der Castro de Herville als Scharfrichter bereitsteht. 8,2 Kilometer bei 5,2 Prozent im Schnitt hören sich harmlos an, wären da nicht die mörderischen Rampen gleich nach dem ersten Kilometer. Bis zu 16 Prozent Steigung könnten über den Etappensieg entscheiden. Wer attackieren will, findet hier das perfekte Terrain. Nach drei Kilometern folgt eine kurze Abfahrt, ehe sich die Straße gleichmäßig nach oben zieht. Spannung bis zur letzten Kurve ist garantiert, zumal Mos bereits 2021 für dramatische Szenen gesorgt hat.

Eine Feuerprobe für die Favoriten

Die 16. Etappe der Vuelta a Espana 2025 ist eine echte Prüfung für alle Anwärter auf das Podium in Madrid. Das wellige Terrain, die brutalen Rampen und das Finale in Mos lassen keinen Platz für Fehler. Wer hier glänzt, setzt ein Ausrufezeichen im Kampf um das Rote Trikot. Für die Zuschauer verspricht der Tag pures Spektakel. Eine Etappe, die man sich nicht entgehen lassen sollte! 

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