Zuhause konnte Aston Villa in dieser Saison schon einige starke Teams schlagen, darunter Arsenal und City, jetzt soll auch ManUnited ihr Fett wegbekommen.
Aston Villa (Sieg-Quote: 2.10) und Manchester United (3.30) treten kommenden Sonntag (21.12.) am 17. Spieltag in der Premier League im Villa Park in Birmingham gegeneinander an, die Partie gibt's live auf Sky um 17:30 Uhr zu sehen.
Startelf: Bizot - Cash, Konsa, Lindelöf, Maatsen - Kamara, A. Onana - McGinn, Tielemans, Rogers - Watkins
Reservebank: Wright, Bogarde, A. Garcia, Guessand, Hemmings, Sancho, Malen, Digne, Buendia
Trainer: Emery
Es fehlen: Mings (Oberschenkelprobleme)
Sperren drohen: -
Startelf: Lammens - Yoro, Heaven, Shaw - Amad, Casemiro, Bruno Fernandes, Diogo Dalot - Mbeumo, Mount - Matheus Cunha
Reservebank: Bayindir, Fredricson, Malacia, Ugarte, Mainoo, Li. Martinez, Sesko, Dorgu, Zirkzee
Trainer: Marques Amorim
Es fehlen: de Ligt (Rückenprobleme)
Sperren drohen: -
Das Schiedsrichtergespann bilden Michael Oliver, Hauptschiedsrichter, seine zwei Assistenten Stuart Burt und Neil Davies, der vierte Offizielle ist Michael Salisbury, der VAR ist Peter Bankes und sein Assistent Ian Hussin.
Aston Villa geht in dieses Duell als formstarkes, selbstbewusstes Team, das unter Unai Emery eine beeindruckende Serie hingelegt hat. Nach einem schwachen Saisonstart mit sechs sieglosen Partien haben die Villans 15 ihrer letzten 17 Spiele gewonnen und damit die Spitze der Premier League‑Tabelle ins Visier genommen. Besonders beeindruckend ist die Serie im eigenen Stadion, wo Villa zuletzt zahlreiche Topteams wie Arsenal und Manchester City geschlagen hat. Die Mannschaft agiert strukturiert, mit klarem Positionsspiel, hohem Pressing und viel Tempo über die Flügel. Offensiv ragt Morgan Rogers heraus, der in den vergangenen Wochen konstant an Toren beteiligt war und mit seiner Dynamik immer wieder Eins-gegen-Eins-Situationen sucht. Zwar plagen Villa einige Verletzungssorgen, unter anderem in der Innenverteidigung und im Tor, doch die funktionierenden Automatismen im Ballbesitzspiel und die Heimstärke sprechen dafür, dass Emerys Team den Rhythmus vorgibt und über 90 Minuten mehr Kontrolle sowie die reiferen Chancen haben wird.
Manchester United reist mit einer Mischung aus Frust und Trotz nach Birmingham, nachdem das spektakuläre 4:4 gegen Bournemouth einmal mehr strukturelle Probleme offenlegte. Offensiv besitzt United weiterhin ein individuelles Topniveau, doch die Balance zwischen Angriff und Defensive ist fragil, was sich in häufig wechselnden, teils improvisierten Abwehrreihen zeigt. Verletzungen bei den Innenverteidigern und die Sperre von Casemiro erschweren Ruben Amorim die Stabilisierung des Zentrums zusätzlich, sodass junge Spieler wie Kobbie Mainoo stärker in die Verantwortung rücken könnten. Dazu kommen wichtige Ausfälle durch Afrika‑Cup‑Abstellungen, die die Breite im Kader reduzieren. Dennoch bringt United genug Qualität mit, um im Umschaltspiel gefährlich zu werden, insbesondere wenn Räume hinter der hochstehenden Villa‑Defensive entstehen. Gelingt es United, emotional kontrolliert zu bleiben, kompakt zu verteidigen und effizient mit den wenigen klaren Chancen umzugehen, ist ein punktueller Ausreißer nach oben möglich, auch wenn die Gesamttendenz eher für Villa spricht.
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