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AS Rom – Como: Kampf um die UEFA-Champions-League-Plätze

Im Rennen um die UEFA-Champions-League-Plätze empfängt Roma Como. Beide Teams haben die Liga überrascht und liefern sich ein Topspiel, das engen Kampf und taktische Spannung verspricht.

AS Rom – Como: Spielvorschau

Am Montag treffen im Stadio Olimpico zwei Mannschaften aufeinander, die den etablierten Serie-A-Kräften den Platz in der Spitzengruppe streitig machen wollen. AS Rom und der Aufsteiger Como. Nur drei Punkte trennen die Giallorossi vom ambitionierten Gast. Beide liegen im Rennen um die Champions-League-Plätze über Plan.

Roma jedoch geht in eine Phase, die Fragen aufwirft, ins Spiel. Ende November noch Tabellenführer, verlor die Mannschaft anschließend zwei Ligaspiele in Folge, jeweils 0:1 gegen Napoli und Cagliari. Eine offensivschwache Phase, verschärft durch Verletzungen und Formkrisen im Sturm, kostete wertvolle Punkte und Selbstvertrauen. Celiks Platzverweis gegen Cagliari tat sein Übriges.

Como hingegen erlebt eine bemerkenswerte Saison. Als Aufsteiger mit klarem Ballbesitzfokus hat das Team von Cesc Fàbregas 24 Punkte aus 14 Spielen gesammelt und damit den besten Start der Vereinsgeschichte hingelegt. Elf Spiele lang blieb Como ungeschlagen, dann beendete Inter Mailand die Serie mit einem deutlichen 4:0. Trotz dieser Niederlage ist Como weiterhin dicht an der Spitzengruppe und bereit, auch in Rom zu zeigen, was in dieser Mannschaft wirklich steckt.

Historisch gesehen spricht die Bilanz klar für Roma: Nur einmal konnte Como in 13 Anläufen im Stadio Olimpico gewinnen, zuletzt im Jahr 1950. Das jüngste Aufeinandertreffen der beiden Teams endete 2:1 zugunsten der Römer.

AS Roma – Como: Team-News

Trotz der Offensivprobleme präsentiert sich Roma defensiv in absoluter Topform. Acht Gegentore nach 14 Spieltagen. Besser war der Klub seit zwölf Jahren nicht mehr. Ferguson fand unter der Woche in Glasgow zudem seine Abschlussstärke wieder, erzielte beim 3:0 gegen Celtic zwei Treffer und hielt Roma im Kampf um die K.o.-Runde der Europa League im Rennen.

Allerdings stehen Gasperini weiterhin mehrere Spieler nicht zur Verfügung: Celik ist gesperrt und auch Ndicka und El Aynaoui könnten aufgrund ihrer Afrika-Cup-Abstellungen ausfallen, sofern keine Sondergenehmigung erteilt wird. Dovbyk ist noch verletzt und Dybala kämpft weiterhin mit Fitnessproblemen. Mit nur einem Tor in 14 Ligaspielen erlebt er seinen schwächsten Saisonstart in Italien.

Auch Como muss Ausfälle kompensieren: Morata fällt mit einer Muskelverletzung aus, Sergi Roberto und Goldaniga sind ebenfalls nicht einsatzfähig. Mittelfeldspieler Perrone ist gesperrt. Dennoch kann Fàbregas auf seine kreativen Schlüsselspieler zählen. Nico Paz führt das Team mit fünf Toren und fünf Assists an und hat zudem ligaweit die meisten Abschlüsse abgegeben. Gemeinsam mit Rodriguez soll er Sturmspitze Douvikas bedienen, der in der Serie A schnell Anschluss gefunden hat.

Während Como im Schnitt über 60 Prozent der Zeit am Ball ist, setzt Roma auf ein strukturierteres, tieferes Positionsspiel mit schnellen Vertikalpässen.

AS Roma – Como: Voraussichtliche Aufstellungen

AS Roma: Svilar – Mancini, Ndicka, Hermoso – Wesley, Kone, Cristante, Tsimikas – Soule, Pellegrini – Dybala

Como: Butez – Smolcic, Ramon, Carlos, Valle – Da Cunha, Caqueret – Addai, Paz, Rodriguez – Douvikas

Wo läuft AS Rom – Como?

Das Spiel wird live auf DAZN übertragen.

AS Rom – Como: Prognose

Como wurde zuletzt in Mailand kalt erwischt und kassierte erstmals in dieser Saison mehr als ein Gegentor. Auch die Auswärtsbilanz ist verbesserungswürdig: Nur neun Punkte aus sieben Spielen. Der mutige Spielstil des Teams könnte Roma in die Karten spielen, insbesondere, wenn die Gäste in offenen Duellen Räume preisgeben.

Roma wirkt zwar offensiv angeschlagen, aber defensiv enorm stabil. Zudem zeigte der Sieg in Glasgow, dass die Mannschaft nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen ist. Gasperini versteht es, Spiele mit taktischer Kontrolle zu ersticken und dem Gegner die Geduld zu rauben.

Die Giallorossi haben in ihren letzten 20 Serie-A-Spielen kein einziges Mal unentschieden gespielt. Ein bemerkenswerter Trend, der sich durch die gesamte Saison zieht! Auch in der Europa League gab es bislang kein Unentschieden. Alles deutet darauf hin, dass sich dieses Muster fortsetzt.

Como reist selbstbewusst an, doch die Qualität, Kompaktheit und Reife der Römer dürften sich letztlich durchsetzen. Ein knapper Heimsieg erscheint am plausibelsten. Ein 1:0 oder 2:1, getragen von Roms Defensive und einem Moment individueller Klasse.

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