Daniel Altmaier schreibt seine Erfolgsgeschichte bei den French Open weiter. Nach seinem Überraschungssieg über Fritz kämpfte er sich auch im zweiten Match durch.
Daniel Altmaier ist und bleibt das deutsche Highlight bei den French Open 2025: Zwei Tage nach seinem Überraschungssieg gegen den Weltranglistenvierten Taylor Fritz gelang ihm der nächste Erfolg, diesmal gegen den Tschechen Vit Kopriva. Bei böigem Wind und regnerischen Bedingungen holte sich der 27-Jährige auf dem vergleichsweise kleinen Court 13 den Sieg in vier Sätzen (6:2, 4:6, 6:3, 7:5).
„Man muss Wege finden, auch unter schwierigen Bedingungen zu gewinnen und die habe ich gefunden“, erklärte Altmaier nach dem kräftezehrenden Duell. Tatsächlich war sein Match eine mentale Bewährungsprobe. „Heute war der Kopf entscheidend“, betonte er und blieb gegen die Nummer 86 der Welt fokussiert.
Es ist das dritte Mal, dass Altmaier bei seinem erklärten Lieblingsturnier die dritte Runde erreicht. Sein nächster Gegner ist Hamad Medjedovic aus Serbien, der derzeit auf Rang 74 der ATP-Weltrangliste steht. Altmaier schätzt ihn als talentiert, aber auch emotional unberechenbar ein. Die beiden trafen im Februar in Marseille aufeinander, damals gewann der Serbe knapp.
Während Altmaier am Freitag erneut gefordert ist, muss sich Alexander Zverev ebenfalls beweisen und das auf einem Court, den er nicht gerade schätzt. Der Court Simonne-Mathieu, der von Glaswänden und Pflanzen umrahmt ist, fühlt sich für den Deutschen eher wie ein botanischer Garten als wie eine Grand-Slam-Bühne an.
Doch genau dort trifft er am Donnerstag auf den Niederländer Jesper de Jong. Zverev, an Nummer vier gesetzt, gilt als klarer Favorit. Ob ihm der ungewohnte Spielort im Weg stehen wird, bleibt abzuwarten. Ein Sieg würde ihn wie Altmaier in die dritte Runde bringen und mit Blick auf die Auslosung stehen die Chancen auf ein gutes Abschneiden im Turnier gut.
Novak Djokovic, mittlerweile auf Rang sechs der Welt abgerutscht, trifft auf den Franzosen Corentin Moutet. Sportlich scheint das Duell klar: Djokovic ist der haushohe Favorit. Doch Moutet ist für seine emotionalen Auftritte bekannt, besonders vor heimischem Publikum. Sollte das Wetter ein geschlossenes Dach erzwingen, könnte das Match mehr Unterhaltungswert als sportliche Spannung bieten.
Ein interessantes Duell bahnt sich zwischen Arthur Fils und Jaume Munar an. Der Spanier fliegt unter dem Radar, zeigt aber seit 2025 konstant starke Leistungen. Fils hingegen konnte zuletzt nicht an seine Glanzmomente aus Monte Carlo anknüpfen. Für eine Überraschung ist die Bühne jedenfalls bereitet.
Und dann wäre da noch Richard Gasquet. Der 38-jährige Franzose trifft am Abend auf den jungen Briten Jack Draper. Gasquet ist ein Relikt der Generation Federer, Nadal und Co., doch sein elegantes Spiel begeistert nach wie vor. Draper ist in Paris noch ein Neuling, ein Vorteil für den Lokalmatador?
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