Die besten Tennisspieler der Welt treffen sich in Turin. Jannik Sinner möchte seinen Titel verteidigen und Carlos Alcaraz strebt seinen ersten Finals-Triumph an. Das wichtigste Hallenturnier des Jahres steht bevor.
Wenn sich vom 9. bis 16. November die Tore der Inalpi Arena öffnen, wird Turin erneut zum Mittelpunkt der Tenniswelt. Die Nitto ATP Finals 2025 bilden den krönenden Abschluss der Saison und versprechen Hochspannung, Glanz und Prestige. Seit 1970 gilt das Turnier als Bühne der Besten, bei dem nur die acht erfolgreichsten Spieler des Jahres antreten dürfen.
Das Turnier folgt dem bewährten Gruppenformat: Acht Spieler werden in zwei Gruppen zu je vier Profis eingeteilt. Die jeweils zwei Besten ziehen ins Halbfinale ein, ehe im Endspiel der neue Champion gekürt wird.
Fest qualifiziert sind Jannik Sinner, Carlos Alcaraz, Novak Djokovic, Alexander Zverev, Taylor Fritz, Ben Shelton und Alex de Minaur. Der achte Startplatz wird in den kommenden Tagen vergeben. Turnierdirektor ist Adam Hogg.
Die Vorrunde findet vom 9. bis 14. November statt. An diesen Tagen gibt es zwei Sessions:
Nachmittagssession: ab 11:30 Uhr (Doppel) und ab 14:00 Uhr (Einzel).
Abendsession: ab 18:00 Uhr (Doppel) und nicht vor 20:30 Uhr (Einzel).
Die Halbfinals folgen am Samstag, dem 15. November, bevor am Sonntag, dem 16. November, die Finals ausgetragen werden: um 15:00 Uhr im Doppel und um 18:00 Uhr im Einzel.
In Deutschland überträgt Sky das gesamte Turnier live.
Auch finanziell gehört das Saisonfinale zur absoluten Spitze: Insgesamt werden 15,5 Millionen US-Dollar ausgeschüttet. Der Einzelsieger ohne Niederlage kassiert beeindruckende 5,07 Millionen Dollar und erhält damit das höchstdotierte Preisgeld im Herrentennis. Schon der Einzug ins Halbfinale bringt über eine Million Dollar ein und jeder Vorrundensieg wird mit 396.500 Dollar belohnt.
Im Doppel erhalten die ungeschlagenen Champions 959.300 Dollar pro Team.
Im vergangenen Jahr schrieb Jannik Sinner italienische Tennisgeschichte: Vor heimischem Publikum besiegte er Taylor Fritz souverän mit 6:4, 6:4 und gewann als erster Italiener überhaupt die ATP Finals.
Auch das Doppel blieb spannend bis zum letzten Punkt: Kevin Krawietz und Tim Pütz triumphierten gegen Marcelo Arévalo und Mate Pavic nach zwei Tiebreaks.
Das Turnier blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück.
Meiste Titel: Novak Djokovic (7)
Ältester Champion: Novak Djokovic, 36 Jahre, 2023
Jüngster Champion: John McEnroe, 19 Jahre, 1978
Letzter Heim-Champion: Jannik Sinner, 2024
Meiste Matchsiege: Roger Federer (59)
Niedrigstplatzierter Sieger: David Nalbandian (Nr. 12), 2005
Unter den bisherigen Gewinnern finden sich fast alle großen Namen der Tennisgeschichte, von Björn Borg über Pete Sampras bis Roger Federer. Sie alle haben die ATP Finals zu dem gemacht, was sie heute sind: ein Schaulaufen der Elite, bei dem jeder Punkt zählt.
Wenn die Lichter in Turin angehen, ist eines sicher: Zwischen Sinners Titelverteidigung, Djokovics Rekordjagd und Alcaraz’ Hunger nach dem ersten Triumph bei den Finals wartet eine Woche Hochspannung. Ein letzter, glitzernder Showdown vor der Tennispause.
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