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Tennis
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Alexandre Muller schockt Zverev

Topfavorit Alexander Zverev hat im Achtelfinale des ATP-500-Turniers gegen Alexander Müller ein knappes Zweitrunden-Aus hinnehmen müssen. Der Lokalmatador unterlag dem Franzosen mit 3:6, 6:4, 7:6 (5).

Der Franzose Alexandre Muller hat beim ATP-500er-Turnier in Hamburg für die wohl größte Überraschung gesorgt. Der 28-Jährige bezwang den topgesetzten Alexander Zverev in einem packenden Dreisatz-Krimi mit 6:3, 4:6, 7:6(5) und feierte damit den bislang größten Erfolg seiner Karriere. Für Muller war es der 17. Sieg auf ATP-Ebene in dieser Saison, so viele wie noch nie.

Mit diesem Triumph zog die Nummer 39 der Welt in sein erst zweites Viertelfinale bei einem ATP-500-Turnier ein. Dort wartet nun der Kanadier Felix Auger-Aliassime, der sich souverän gegen Giovanni Mpetshi Perricard durchsetzte. Muller hatte bereits Anfang des Jahres in Hongkong seinen ersten Titel gewonnen und scheint 2025 endgültig in der Weltspitze angekommen zu sein.

Rublev mit Rückenwind

Auch Andrey Rublev überzeugte in seinem Auftaktmatch in Hamburg. Der an Nummer drei gesetzte Russe bezwang den deutschen Nachwuchsspieler Justin Engel mit 6:3, 7:5 und zeigte dabei vor allem in den langen Grundlinienduellen eine starke Leistung. Für Rublev war es der erste Turniererfolg seit seinem Titelgewinn im Februar in Doha und ein wichtiger Schritt in einer bislang durchwachsenen Saison.

In den weiteren Begegnungen des Turniers setzte sich Jiri Lehecka mit einer starken Leistung gegen Francisco Cerundolo durch, während Tomas Martin Etcheverry in einem argentinischen Duell Camilo Ugo Carabelli bezwang.

Für eine weitere Sensation sorgte Roberto Bautista Agut: Der Spanier feierte seinen ersten Sieg gegen einen Top-20-Spieler seit über zehn Jahren. Gegen Frances Tiafoe ließ er beim 6:2, 6:3 nichts anbrennen und trifft nun auf Flavio Cobolli. Der Italiener hatte zuvor den an Nummer fünf gesetzten Alejandro Davidovich Fokina ausgeschaltet.

Djokovic feiert ersten Sieg auf Sand 2025

Beim ATP-250-Event in Genf feierte Novak Djokovic endlich seinen ersten Saisonsieg auf Sand. Nach den Niederlagen in Monte Carlo und Madrid fand der Serbe gegen Marton Fucsovics zu alter Stärke zurück. Mit druckvollem Grundlinienspiel und einer starken Quote beim ersten Aufschlag dominierte der 37-Jährige die Partie und benötigte nur 75 Minuten für den Zweisatzsieg.

„Ein guter erster Schritt - Sand ist ein anspruchsvoller Belag“, sagte Djokovic nach dem Match. In der Runde der letzten Acht kommt es nun zum Wiedersehen mit dem Italiener Matteo Arnaldi, der ihn in Madrid überraschend bezwungen hatte. Djokovic will nicht nur Revanche, sondern auch seinen 100. ATP-Titel.

Fritz und Khachanov weiter

Auch die amerikanische Nummer eins Taylor Fritz zeigte in Genf eine solide Leistung. Der Topgesetzte setzte sich gegen Quentin Halys mit 6:4, 7:6(5) durch und steht damit zum dritten Mal in diesem Jahr im Viertelfinale. Dort trifft er auf den Polen Hubert Hurkacz, der sich klar gegen Arthur Rinderknech durchsetzte.

Karen Khachanov profitierte im zweiten Satz von der verletzungsbedingten Aufgabe von Kei Nishikori. Der Russe lag zu diesem Zeitpunkt zwar zurück, hatte aber den ersten Satz knapp gewonnen. Im Viertelfinale trifft er nun auf Sebastian Ofner, der Nuno Borges in zwei knappen Tiebreaks bezwang.

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