Der Bundesliga-Abstieg trifft Wolfsburg nicht nur sportlich, sondern auch finanziell hart: weniger TV-Geld, ein kleinerer Etat und ein großer Kaderumbau drohen.
Der Bundesliga-Abstieg hat für Wolfsburg massive finanzielle Folgen. Große Medien berichten übereinstimmend, dass der VfL Wolfsburg nun mit deutlich kleineren Budgets planen muss. Laut mehreren Medien soll Volkswagen den Etat für die nächste Saison drastisch kürzen. Gerade weil Wolfsburg in den vergangenen Jahren an ein anderes finanzielles Niveau gewöhnt war, wird der Schritt in die 2. Liga wirtschaftlich besonders spürbar.
Der größte Punkt sind die TV-Gelder. Ein Zweitligist erhält aus der zentralen Vermarktung deutlich weniger als ein Bundesligist. Selbst wenn nicht jede Zahl offiziell bestätigt ist, ist die Richtung klar: Wolfsburg verliert durch den Abstieg mehrere Millionen an Einnahmen. Wolfsburg muss also Spieler verkaufen, um Einnahmen zu generieren und hohe Gehälter von der Etat-Liste zu streichen. Eines ist sicher: Auf die sportliche Führung von Wolfsburg wartet ein sehr aktiver Sommer.
| Vor Abstieg (1. Liga) | Nach Abstieg (2. Liga) | Veränderung |
Gesamtetat | ca. 80 Mio. € | ca. 55 Mio. € | -25 Mio. € |
TV-Einnahmen | ca. 50–51 Mio. € | ca. 18–22 Mio. € | -30 Mio. € |
Gehaltskosten | ca. 66–67 Mio. € | ca. 43–45 Mio. € (durch Klauseln) | -22 bis -24 Mio. € |
Spieler: | Warum Verkauf wahrscheinlich? | Geschätzte Ablöse: |
Mohamed Amoura | Sehr hoher Marktwert, Nachfrage aus dem Ausland und hohes Gehalt | 15–25 Mio. € |
Kamil Grabara | Hohes Gehalt | 6–9 Mio. € |
Lovro Majer | Hoher Marktwert + sehr hohes Gehalt | 6–10 Mio. € |
Patrick Wimmer | Bundesliga-Niveau, gute Nachfrage | 10–15 Mio. € |
Christian Eriksen | Sehr hohes Gehalt, schwer finanzierbar in Liga 2 | geringe Ablöse / Vertragsauflösung möglich |
Maximilian Arnold | Topverdiener, muss gehalt reduzieren oder verkauft werden |
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| Grobe Einschätzung: |
Gesamte Belastung durch Abstieg | ca. 50–60 Mio. € |
Wichtigster Verlust | TV-Gelder ca. 30 Mio. € |
Wichtigste Gegenmaßnahme | Spielerverkäufe |
Wahrscheinlich nötige Transfererlöse | ca. 30–50 Mio. € |
Größte Sparmaßnahme | Gehaltsreduktionen um ca. 35 % |
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